Beschreibung
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe setzt sich für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörige ein. Gegründet wurde sie von dem Niederländer Tom Mutters. Der Volksschullehrer und ehemalige KZ-Häftling kam nach dem Krieg als Gesandter der Vereinten Nationen nach Deutschland und erhielt 1952 den Auftrag, sich im südhessischen Goddelau um geistig behinderte Flüchtlingskinder zu kümmern. Dabei lernte Tom Mutters auch betroffene deutsche Eltern kennen und machte ihnen Mut, für ein besseres Leben ihrer behinderten Kinder zu kämpfen. Wenig später, am 23. November 1958, gründeten Tom Mutters und engagierte Eltern in Marburg die Lebenshilfe für das geistig behinderte Kinddort, wo der heute 91-jährige Lebenshilfe-Vater und Ehrenvorsitzende zu Hause ist. Schon zehn Jahre nach ihrer Gründung umfasste die Bundesvereinigung Lebenshilfe 312 Orts- und Kreisvereinigungen mit 38.000 Mitgliedern. Sie entwickelte sich in den 50 Jahren ihres Bestehens zu einer Selbsthilfevereinigung mit 16 Landesverbänden sowie 527 örtlichen Vereinigungen und zählt heute rund 135.000 Mitglieder.







